Ein Stück Butter wird unter fortwährendem Rühren gelb geschwitzt, ein Eßlöffel Zucker hinein gethan und abermals eine Weile gerührt; dann gibt man einen Theelöffel Mehl und die gut gereinigten Rüben, welche der Länge nach 2—3 Mal durchgeschnitten werden, dazu, und rührt sie beständig, bis sie bräunlich geworden sind. Hierauf wird gute Fleischbrühe mit etwas Salz hinzu gegeben und der Topf fest zugedeckt, damit die Rüben in kurzer Brühe langſam gahr schmoren, welches 1½ Stunden Zeit erfordert.
Die Kartoffeln dazu werden gebraten.
Beilagen: Saucissen, geräucherte oder gebratene Zunge, gefüllte Kalbsbrust, Hammel-Cotelettes.
So steht es in dem Kochbuch von
Davidis, Henriette: Praktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche. 4. Aufl. Bielefeld, 1849

